Stellungnahme zu den Aussagen von Dr. Martin Rupps

Friedrichshafen, 6. Dezember 2018 – Seit mehreren Monaten muss sich die Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt, Trägerin des Dornier Museums in Friedrichshafen, immer wieder mit unwahren und unbelegten Unterstellungen und Behauptungen von Herrn Dr. Rupps auseinandersetzen. Auffällig ist, dass Herr Dr. Rupps diese Informationen nicht als Journalist, sondern als Privatperson verbreitet. Das hat für ihn den Vorteil, dass er sich dabei auch nicht an journalistische Regeln halten muss.

In der letzten Woche war Herr Dr. Rupps wieder aktiv und hat in einem Brief an die Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg Behauptungen aufgestellt, die in den letzten Monaten bereits widerlegt wurden – und zwar sowohl von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien als auch von der Dornier Stiftung:

- Die Behauptung, das Dornier Museum stehe vor dem Aus, weil „zeitnah der Stecker zu ziehen sei“, ist falsch. Das Museum wird auf der derzeitigen Grundlage viele Jahre weiter betrieben werden.

- Die Behauptung, Dornier habe zugesagt, die Betriebskosten für die Landshut-Ausstellung aufzubringen, ist falsch. Eine solche Zusage wurde zu keinem Zeitpunkt getroffen.

Die Dornier Stiftung würde es begrüßen, wenn Herr Dr. Rupps wieder zu dem konstruktiven Engagement zurückfinden würde, das er zu Beginn des Landshut-Projektes gezeigt hat. Im Übrigen ist festzustellen, dass der Wissenschaftliche Beirat lediglich eine interne Beratungs- und Begleitungsfunktion im Projekt hat.

Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates, sagte: „Herr Dr. Rupps spricht nicht für den Beirat, der ohnehin gemäß Geschäftsordnung keine Sprecherfunktion für das Landshut-Projekt hat.“

Die Dornier Stiftung lädt Herrn Dr. Rupps ein, sich aktiv in die Arbeit des Wissenschaftlichen Beirates, dessen Mitglied er noch ist, einzubringen. Bei der letzten Beiratssitzung im November 2018 fehlte er. Falls er neue Fragen zum Projekt hat, sollte er sie bei der nächsten Beiratssitzung stellen. Der Umstand, dass der Wissenschaftliche Beirat nicht seinem Wunsch gefolgt ist, ihn zum Vorsitzenden oder Stellvertreter zu wählen, sollte ihn jetzt nicht veranlassen, die Arbeit des Dornier Museums und der am Landshut-Projekt Beteiligten zu beschädigen.