LANDSHUT – WILLKOMMEN ZU HAUSE

DAS PROJEKT ZUR AUSSTELLUNG DER 1977 IM DEUTSCHEN HERBST ENTFÜHRTEN LUFTHANSA-MASCHINE "LANDSHUT". SETZEN SIE MIT UNS EIN ZEICHEN GEGEN TERRORISMUS UND GEWALT!

 

18. Oktober 1977, mit der Befreiung von 91 Geiseln, dem darauffolgenden Selbstmord von drei RAF Terroristen und der Ermordung von Hanns Martin Schleyer, fand der so genannte „Deutsche Herbst“ ein Ende. Wer diese schweren Wochen, sowie die Befreiung der Lufthansa-Maschine „Landshut“ miterlebte, kann sich auch heute noch lebhaft daran erinnern. Die „Landshut“, ein Sinnbild des erfolgreichen Kampfes gegen Terror und Gewalt, kehrt jetzt, neun Jahre nach ihrer Stilllegung im brasilianischen Fortaleza, nach Deutschland zurück. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts, der Lufthansa Technik und BILD wurde die Maschine in der ersten Projektphase Ende September nach Friedrichshafen an den Bodensee transportiert.

Mit Förderung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, erfolgt nun, mit der Ausstellungskonzeption und der anschließenden Restaurierung, der zweite Projektabschnitt. Damit auch die folgenden Generationen sich über die Flugzeugentführung, den Terror der „Roten Armee Fraktion“ und die Bedeutung dieser Befreiungsaktion, nicht nur für die Geiseln, sondern auch für die damals noch junge Bundesrepublik Deutschland und ihr demokratisches System, informieren können, wird die Landshut in ihren ursprünglichen Zustand als Lufthansa Maschine im Jahr 1977 zurückversetzt und im Dornier Museum Friedrichshafen ausgestellt. Ein sorgsam erarbeitetes, museales Konzept wird die Vorgeschichten und Nachwirkungen für kommende Generationen aufarbeiten, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, aus der Vergangenheit Mut und Inspiration für den Kampf gegen den heute wieder erstarkenden Terrorismus zu ziehen.

Für dieses große, verantwortungsvolle Projekt, brauchen wir Ihre Unterstützung. Mit Hilfe Ihrer Spende, können wir die „Landshut“ restaurieren und in eine Ausstellung einbetten. Jede Spende hilft, ein Symbol gegen den Terror zu setzen.

Auf dieser Website werden in den kommenden Wochen Berichte über die Fortschritte des Projekts veröffentlicht, also schauen Sie regelmäßig vorbei, um sich zu informieren.

Landshut - Der Talk

Das Dornier Museum, das zukünftig die restaurierte Boeing 737 in einem neuen Ausstellungshangar präsentieren wird, startet bereits in diesem Jahr mit einer Gesprächsreihe, die jene dramatischen Ereignisse des Jahres 1977 aufarbeiten soll.

 

Nächste Termine:

Dienstag, 16. Oktober 2018
WAS HABEN WIR GELERNT? WAS SOLLTEN WIR LERNEN?

 

HIER KÖNNEN SIE UNS UNTERSTÜTZEN

Werden Sie mit Ihrer Spende Teil eines großen Gemeinschaftsprojekts und damit auch Teil dieser Geschichte im Kampf gegen Terror und Gewalt. Unterstützen Sie die Rückholung, Restaurierung und Ausstellung der Landshut im Dornier Museum Friedrichshafen. Hierzu hat die Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt ein Spendenkonto (steuerlich absetzbar) eingerichtet.

VIDEO

40 Jahre "Landshut"-Entführung

Stimmen

  • Sigmar Gabriel, Bundesaußenminister a. D.
    „Die ‚Landshut‘ ist Symbol für unsere wehrhafte Demokratie und unsere freie Gesellschaft, die sich dem Terror entgegenstellt und sich nicht einschüchtern lässt. Ich freue mich, dass die „Landshut“ im Dornier Museum Friedrichshafen ihren letzten Landeplatz erhält, um möglichst vielen Menschen diese Geschichte zu vermitteln.“
  • Jürgen Vietor, Co-Pilot der 1977 entführten „Landshut“
    Die "Landshut" wird im Dornier Museum einen würdigen Patz erhalten und hier als ein Symbol des "Deutschen Herbstes" an die Verbrechen der RAF, der auch mein Kollege, Kapitän Jürgen Schumann, zum Opfer fiel, erinnern.
  • Martin Rupps, Historiker
    Der Erinnerungsort „Landshut“ lenkt den Blick auf die Opfer des Terror-Jahrs 1977, der bisher größten Herausforderung für die Bundesrepublik Deutschland als freiheitlicher und sozialer Rechtsstaat. Zu den Opfern gehören die Menschen, die ihr Leben verloren, ihre Hinterbliebenen und Freunde. Zu den Opfern gehören die Geiseln aus der „Landshut“, die überlebt haben. Als überlebende Opfer des Terrorismus sind sie Hinterbliebene ihrer selbst.“
  • David Dornier, Direktor Dornier Museum
    „Wir sind nicht nur glücklich und dankbar, sondern auch stolz, mit der „Landshut“ ein wichtiges Kapitel der deutschen Geschichte im Dornier Museum zu zeigen. Unterstützen Sie uns bei diesem bedeutenden Projekt und setzen Sie mit uns ein Zeichen gegen Terror und Gewalt.“
  • Diana Müll, Zeitzeugin
    „Die Erlebnisse an Bord der entführten Maschine haften an mir bis an mein Lebensende. Es ist wichtig, dass diese Geschichte für die jüngere und kommende Generation aufbereitet wird und nicht in Vergessenheit gerät.“

GALERIE - Bilder der Landshut

Über uns

Nachdem die 1977 entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ in Friedrichshafen eingetroffen ist, wird nun eine Dauerausstellung in einem neu zu errichtenden Museumsbau vorbereitet. Im Zentrum steht die Geschichte der Entführung wie auch die Auseinandersetzung mit dem Terror der RAF. Dazu wird die Boeing 737-200 C (teil-)restauriert und in das Ausstellungskonzept eingebettet, das sich zum Ziel setzt, die Ereignisse des Jahres 1977 im zeitgeschichtlichen Kontext anschaulich zu vermitteln.

PROJEKTTRÄGER

Projektträger des Ausstellungsprojekts ist die Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt mit den Vorständen David Dornier, Dr. Dirk Rüttgers und Esther Perband.

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FÖRDERUNG

Das Vorhaben wird aus Mitteln der Bundesregierung gefördert. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Staatsministerin Prof. Dr. Monika Grütters, finanziert die Erstellung und Umsetzung des Ausstellungskonzepts einschließlich der erforderlichen Personalkosten sowie die Remontage und Restaurierung des Flugzeugs.
Das Auswärtige Amt hat die Finanzierung der Demontage und des Rücktransports der „Landshut“ übernommen und wird für die Finanzierung des Baus einer
Ausstellungshalle Sorge tragen.

Projektteam

Jannik Pfister
Wissenschaftlicher Projektleiter

E-Mail-Anfrage

Dr. Barbara Wagner
Kuratorische Projektleiterin       

E-Mail-Anfrage

 

Postanschrift
„Landshut“-Projektteam, Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt, Claude-Dornier-Platz 1, 88046 Friedrichshafen

 


 

Wissenschaftlicher Beirat

Das „Landshut“-Projekt wird von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Dieser berät das Projektteam bei der Erarbeitung und Umsetzung des Ausstellungskonzeptes.
Ihm gehören derzeit an:

 

Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger, Stellvertretende Leiterin, Haus der Geschichte Baden-Württemberg (Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats)
Prof. Dr. Johannes Hürter, Leiter Forschungsabteilung München, Institut für Zeitgeschichte
Dr. Robert Kluge, Abteilung Luft- und Raumfahrt, Deutsches Museum München
Dr. Butz Peters, Journalist und Autor
Dr. Dietmar Preißler, Sammlungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik, Bonn
Dr. Martin Rupps, Journalist und Autor
Prof. Dr. Petra Terhoeven, Professur für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte, Georg-August-Universität Götting

 


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